Aktuelles
Große Aufgaben, klare Ziele
Der neue Haushalt 2026 bietet für Bürgermeister und Gemeinderat große Chancen: Sanierung der Gemeindehalle, Neubau der Feuerwehrzentrale, Abschluss des Flächennutzungsplans und das Baugebiet Oberlohe stehen auf der Agenda. Die Freien Wähler betonen, dass es nicht einfach wird – aber mit stringenter Planung, kompetentem Projektmanagement und gezieltem Einsatz der Finanzmittel können alle Aufgaben gemeistert werden. Neue Kredite lassen sich zwar nicht vermeiden, doch die Finanzplanung ist machbar und sicher.
Kämmerer Marcel Roder überzeugt
Ein besonderes Lob geht an Kämmerer Marcel Roder: Mit seiner klaren, verständlichen Darstellung der Haushaltszahlen verlief die Sondersitzung besonders zügig. Besonders beeindruckend war die Korrektur bei der Betrachtung der Rücklagen, die das Gremium positiv überraschte. Per 31. Dezember 2025 beträgt die Allgemeine Rücklage 6,236 Mio. €, was der Gemeinde eine stabile finanzielle Basis gibt.
Finanzielle Stabilität als Fundament
Die Marktgemeinde kann auch 2026 auf drei solide Säulen bauen:
- Einkommenssteuer: 6,280 Mio. € (+70.000 €)
- Schlüsselzuweisungen: 3,070 Mio. € (+50.000 €)
- Gewerbesteuer: 1,265 Mio. € (-84.000 €)
Die Grundsteuer B trägt mit 798.000 € weiter zur Stabilität bei. Trotz großer Investitionen ist für 2026 keine Kreditaufnahme vorgesehen. Besonders erfreulich: Rücklagen übersteigen deutlich die Verbindlichkeiten, sodass die Prokopfverschuldung auf 375 € sinkt. Dazu kommen Guthaben aus Bausparverträgen und potenzielle Einnahmen aus Grundstücksverkäufen, die gezielt für kommunale Projekte genutzt werden können.
Personal gut aufgestellt
Die Freien Wähler begrüßen die moderate Erhöhung der Personalkosten auf knapp 2,9 Mio. € und die gezielte Verstärkung wichtiger Bereiche:
- Halbe Stelle im Quartiermanagement
- Neuer Bautechniker für Bauprojekte
Gutes, motiviertes Personal gilt als beste Zukunftsinvestition. Die geplante FSJ-Stelle wurde kritisch geprüft und abgelehnt.
Vereinsförderung auf neuem Niveau
Die Richtlinien für Vereinsförderung wurden angepasst: Übungsleiterpauschalen wurden erhöht und Jugendleiterscheine nach BLSV-Vorgaben eingeführt. Ziel ist es, Engagement im Sport und in der Jugendarbeit nachhaltig zu unterstützen und regelmäßig anzupassen.
Kreisumlage: Transparenz für Bürgerinnen und Bürger
2026 fließen 4,515 Mio. € als Kreisumlage in Straßenbau, Schulen, Busverkehr, Kreisklinik, soziale Hilfen und vieles mehr. Dazu kommen Bezirks- und Krankenhausumlagen, die die Gemeinde zusätzlich belasten. Die Freien Wähler betonen, dass die Bevölkerung ein klares Bild von der Verwendung dieser Mittel verdient.
Blick in die Zukunft
Die Freien Wähler setzen auf eine vorausschauende Planung:
- Barrierefreier und seniorengerechter Wohnraum
- Kommunale Nutzung alter Feuerwehrhäuser
- Vermarktung des Baugebiets Oberlohe für junge Familien
- Fortschritt beim Flächennutzungsplan
- Regelmäßige Sanierung der Gemeindeliegenschaften
Die finanziellen Rahmenbedingungen sind solide, und mit klarem Weitblick kann Schwanstetten die anstehenden Projekte erfolgreich umsetzen.
Die Freien Wähler sehen optimistisch in die Zukunft: 2026 wird ein Jahr, in dem die Weichen für ein lebenswertes, modernes Schwanstetten gestellt werden – mit Motivation, Tatkraft und einer starken Gemeinschaft.