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Ziele und Standpunkte für 2014-2020

5 Kandidatenvorstellungen und 3 Infostände absolviert

Schwanstetten – „(M)Ein Schwanstetten –unser Schwanstetten braucht Zukunft!“ mit diesem Motto blicken die Freien Wähler optimistisch auf den Ausgang der Kommunalwahl am 16. März. Nach fünf Informationsveranstaltungen in den Ortsteilen Schwand, Leerstetten, Mittelhembach, Harm und im Ortszentrum und drei Infoständen ziehen die Freien Wähler Bilanz.

 

„Die Bürgerinnen und Bürger finden besonders die Diskussionen um die Person des 2. Bürgermeisters Walter Closmanns für eine zukunfts- und sachorientierte Politik in Schwanstetten wenig hilfreich“,

fasste der Vorsitzende und Spitzenkandidat der Freien Wähler Peter Weidner einen Punkt der politischen Diskussion der letzten Monate zusammen. Der Marktgemeinderat ist auch der absolut falsche Platz, um parteiinterne Streitigkeiten auszutragen. Walter Closmann wurde von der CSU nicht mehr für die Wahl am 16. März nominiert.

 

Die Freien Wähler wollen in einem klar gegliederten 10-Punkte-Programm den demographischen Herausforderungen gerecht werden und Schwanstetten auf vielen Gebieten voranbringen, bei denen sich in den letzten sechs Jahren wenig bewegte.  Obwohl Schwanstetten durch seine geographische Lage zwischen dem Ballungsraum Nürnberg einerseits und dem fränkischen Seenland andererseits begünstigt ist, spricht das Statistische Landesamt von einem Bevölkerungsrückgang von 7,5% bis zum Jahre 2030. Außerdem wird die Bevölkerung immer älter.

 

An erster Stelle rangiert ein sozialverträgliches Entwicklungskonzept, dass alle fünf Ortsteile im Blick hat. Leerstetten braucht ähnlich wie Schwand einen Vollsortimenter, der die gute Einrichtung des Dorfladens ergänzt.  Die Freien Wähler betrachten das Scheitern der Grünen Mitte als Chance, in der neuen Wahlperiode insbesondere für die Jugendarbeit Verbesserungen herbeizuführen. Die Grüne Mitte ist an dem extrem schlechten Projektmanagement, an der mangelnden Kompromissbereitschaft und der fehlenden Kreativität des Planungsbüros gescheitert. Zu einem Streetworker sagen die Freien Wähler ein klares Nein. Professionelle Sozialarbeit im Jugend- und Seniorenbereich wird aber als unbedingt nötig erachtet. Dazu muss aber nach einem Antrag der Freien Wähler ein umfassendes Konzept für die offene und vereinsgebundene Jugendarbeit erarbeitet werden. Im Seniorenbereich gibt es ein vorbildliches ehrenamtliches Engagement. Im Jugendbereich sollte ein ähnlich nachhaltiges Konzept aufgebaut werden.  Dieser Jugendplan ist eigentlich seit über einem Jahrzehnt überfällig.

 

„Wie lange kann eine familienfreundliche Gemeinde auf einen gebundenen Ganztagszug in der Grundschule verzichten?“ Diese Frage stellen sich die Freien Wähler schon seit einiger Zeit.  Die jungen Familien müssen umfassend informiert werden, der Bedarf sollte rasch ermittelt werden, damit mit einen schlüssigen pädagogischen Konzept im Schuljahr 2015/16 mit dem Ganztagszug begonnen werden kann.

 

Damit auch in Zukunft unsere Infrastruktur aufrecht erhalten werden kann, ist der Zuzug von jungen Familien nötig. Schwanstetten braucht ein umfangreiches Wohnraum-Management. Es wird nicht genügen, sich nur auf die Fläche am Wasserturm zu konzentrieren. Bezahlbare Wohnungen für junge Familien, alternative Wohnformen im Alter, Wohngemeinschaften für Senioren, Mehrgenerationen-haus, Pflegeplätze, betreutes Wohnen und Umgang mit leerstehenden Häusern müssen möglichst schnell auf die Tagesordnung und zur kommunalen Aufgabe werden.

 

In der Gewerbepolitik gab es in den in den letzten drei Wahlperioden einen absoluten Stillstand. Die Nachbargemeinden laufen uns den Rang ab. Die Gewerbepolitik muss wieder stärker auf die Agenda aller Fraktionen. Wenn Schwanstetten den Stillstand auflösen will, müssen in der nächsten Wahlperiode maßvoll neue Flächen ausgewiesen werden.

 

Leider ist der Antrag der Freien Wähler „Bürgerbus für Schwanstetten“ in der letzten Wahlperiode gescheitert. Es lohnt sich aber noch einmal einen zweiten Versuch zu starten, damit das Angebot des öffentlichen Nahverkehrs sinnvoll ergänzt werden kann und die einzelnen Ortsteile besser angebunden werden.  Es darf nicht mehr zu Verschlechterungen des Nahverkehrs kommen. Insgesamt muss es sich die Kommune zur Aufgabe machen, intelligente Versorgungssysteme einzuführen.  Einer immer älter werdenden Bevölkerung muss ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen vier Wänden ermöglicht werden.

 

Schwanstetten muss bei den entscheidenden innovativen Themen Entwicklungskonzept, Wohnraum-Management, Gewerbepolitik und familien- und jugendfreundliche Politik möglichst schnell die Handlungsebene erreichen.

 

Die Freien Wähler hoffen mit den weiteren Punkten Versorgung aller Ortsteile, finanzierbares Jugend- und Seniorenkonzept, verbesserte Anerkennungs-und Willkommenskultur, Ganztagszug in der Grundschule, sparsame Haushalts- und Personalpolitik und Optimierung der Infrastruktur einen positiven Beitrag zu einem zukunftsorientierten Schwanstetten leisten zu können.

 

gez.

Peter Weidner