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Grüne Mitte

Pressemitteilung "Grüne Mitte"

Schwanstetten – „Unser Schwanstetten braucht Zukunft und keine Parteiendiskussion“, mit dieser Feststellung fasste der Fraktionssprecher und Vorsitzende der Freien Wähler, Peter Weidner, die Diskussion um die Grüne Mitte in Schwanstetten zusammen. Die Beschlüsse zur „Grünen Mitte“ stehen auf wackligen Füßen und werden in der Öffentlichkeit sehr kontrovers diskutiert.

Die Position der Freien Wähler ist klar und eindeutig. Wir wollen durch ein Jugendzentrum eine starke Aufwertung der offenen Jugendarbeit in Schwanstetten erreichen. Es existiert ein immer noch gültiger Beschluss auf Antrag der Freien Wähler (FW) aus dem Jahre 1996, dass im Bereich des Ortszentrums ein Jugend- und Kulturzentrum errichtet werden soll. Diese Maßnahme muss aber ohne die jetzt geplanten extremen Lärmschutzmaßnahmen möglich sein. Deshalb hat die FW-Fraktion  auch gegen die vorgelegte Planung gestimmt. Die Freien Wähler sind der Meinung, dass es alternative Planungen in der Ortsmitte geben muss, die ohne die kostspieligen Lärmschutzmaßnahmen auskommen und den angrenzenden Wohngebieten die Lebensqualität der letzten drei Jahrzehnte auch in Zukunft garantieren.

Jeder Projektplan enthält ein klar definiertes, messbares Ziel und einen nachvollziehbaren Kosten- und Zeitplan. Diese wichtigen Faktoren fehlen dem Entwicklungskonzept 2030, insbesondere dem Konzept für die „Grüne Mitte“. In den letzten beiden Jahren mahnten die Freien Wähler dieses Defizit immer wieder an. Leider glauben die Verantwortlichen der Planung ohne diese Instrumente auskommen zu können. Es geht hier mit Sicherheit um siebenstellige Euro-Beträge. Die Bürgerinnen und Bürger haben ein Anrecht auf eine transparente Planung. Wir hoffen natürlich, dass diese Informationen möglichst rasch vorgelegt werden. Die negativen Musterbeispiele des Flughafens in Berlin und des Bahnhofes in Stuttgart müssten eigentlich ausreichen.

Weiterhin werden die Freien Wähler einer Verlegung des Beachvolleyballplatzes und des Hartplatzes aus dem Bereich Köhlerweg nach Norden im Bereich der „Grünen Mitte“ nicht zustimmen. Auch hier müssen sinnvolle Alternativen gesucht werden. Bereits beim ersten Workshop wurde von Seiten der Freien Wähler darauf hingewiesen, dass eine Verkleinerung des Sportplatzes weder sinnvoll noch zukunftsorientiert ist.

Die Planungen haben bis jetzt über 81.000 € gekostet, wobei nicht einmal alle Honorarkosten des Planungsbüros abgerechnet sind. Bei diesen Kosten erwarten wir von dem Planungsbüro genügend Ideen und Kreativität, um Jugendräume und Sportflächen im Ortszentrum sozialverträglich anzuordnen.

Die Fraktion der Freien Wähler ist der Meinung, dass es sich lohnt, noch einmal alle anderen Möglichkeiten für die offene Jugendarbeit auszuloten. Diese Alternativen würden zur Folge haben, dass auf teure Umgestaltungen bei den Sportanlagen verzichtet werden kann und keine Lärmschutzwälle notwendig sind. Allein das Verlegen der Sportflächen verschlingt mehrere hunderttausend Euro. Ein Bürgerentscheid ist bei einer sinnvollen und zukunftsorientierten Neuplanung im Augenblick noch nicht notwendig. Bei der Tragweite der Entscheidung für die Marktgemeinde müssen wir allen Beteiligten ein Entwicklungskonzept vorlegen, das diesen Namen auch verdient und der demographischen Entwicklung Rechnung trägt. Anstehende Wahltermine sollten dabei keine Rolle spielen. Wenn sich die Fronten weiter verhärten,  kann es zu einem Bürgerentscheid durch einen Marktgemeinderatsbeschluss kommen. Sollte sich hier keine Mehrheit finden, wird aus der  Bürgerschaft eine Initiative entstehen, die ein Bürgerbegehren anstrebt. Deshalb lohnt es sich, noch einmal die mit der Mehrheit von 10:8 Stimmen beschlossenen Planungen zu überdenken.

Wenn die Zukunft der offenen Jugendarbeit sinnvoll und sozialverträglich gesichert ist, sollte die Marktgemeinde in einem zweiten Schritt beim Erhalt der Erbschänke „Zum Schwan“ Flagge zeigen. Und nur wenn es die finanziellen Verhältnisse der Marktgemeinde erlauben, sollte dann in einem dritten Schritt über die Realisierung eines Bürgerhauses im Bereich der „Grünen Mitte“ nachgedacht werden.

 

Für die Freien Wähler

gez. Peter Weidner
Vorsitzender und Fraktionssprecher