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„Energiebündel“ zu Gast bei den Freien Wählern

Roth – Die erweiterte Kreisverstandschaft der Freien Wähler (FW) hatte die Vertreter des Energiebündels Roth-Schwabachs zu einem Vortrag in den Lohgarten in Roth eingeladen. Werner Emmer aus Schwanstetten, erster Vorsitzender des „Energiebündels“, referierte vor der FW-Kreisvorstandschaft und den FW-Ortvorsitzenden des Landkreises. Unterstützt wurde er vom Pressesprecher des „Energiebündels“ Hermann Lorenz aus Roth.

„Zukünftige Generationen brauchen eine nachhaltige, umweltfreundliche, möglichst regionale und sichere Energieversorgung ohne Atomenergie. Die knappen, fossilen Energieträger, Öl, Gas, Kohle und Uran zerstören unsere Lebensgrundlagen und beschleunigen den Klimawandel. Das Energiebündel sucht Wege, die schnell und sicher von uns allen in den nächsten Jahren umsetzbar sind.“ Mit diesen Ausführungen begann Werner Emmer sein Referat.

Das "Energiebündel" entstand aus einer Gruppe engagierter Menschen aus verschiedenen Organisationen des Landkreises Roth und der Stadt Schwabach, die den zwangsläufigen Abschied von den Energieträgern Kohle, Erdöl, Erdgas und Uran so schnell wie möglich voranbringen wollen.

Viele Regionen haben bereits bewiesen, dass man sich zu 100% mit Energie aus Sonne, Wind, Biomasse, Geothermie selbst versorgen kann. Konsequente Energieeinsparung und -effizienz müssen diesem Schritt vorausgehen.  Die 16 Landkreisgemeinden sind Mitglieder im „Energiebündel“. Das Ziel ist eindeutig formuliert: 100%-Selbstversorgung des Landkreises und der Stadt Schwabach mit regenerativen Energieformen bis zum Jahr 2030. „Diesem Ziel können sich die Freien Wähler eindeutig anschließen,“ untermauerte der       FW-Kreisvorsitzende Hermann Kratzer aus Greding die Zielsetzung des „Energiebündels“. Bürgermeister Thomas Schneider aus Röttenbach wies in diesem Zusammenhang darauf hin, dass die Freien Wähler weit vor der Atom-Katastrophe von Fukushima in Japan auf den Atomausstieg gesetzt haben und mit der FW-Veranstaltung „Regionale Energieoffensive“ die Bevölkerung in allen Landkreisen umfassend informiert wurde.

Die Vertreter des „Kommunalen Energieentwicklungskonzeptes des Landkreises Roth“ (KEEK) sehen dieses nicht ganz so optimistisch und halten nach dem momentanen Erkenntnisstand eine 100%ige Selbstversorgung noch nicht für möglich. Der KEEK gehören die  unabhängige Energieberatungsagentur ENA des Landkreises, das Institut für Energietechnik und das Regionalmanagement des Landkreises an. Werner Emmer kündigte Koordinierungsgespräche mit der KEEK an, die bereits fest terminiert sind.

Große Zustimmung und Unterstützung fand bei den Freien Wählern das Projekt „Stromsparen durch Heizungspumpenaustausch“. Pressesprecher Hermann Lorenz berichtete, dass das Projekt des „Energiebündels“ aufgrund des großen Erfolgs bis 31. Dezember 2012 verlängert wurde. Zu einem Paket-Sonderpreis von 333.-€ wird Hauseigentümern der Austausch ihrer alten und stromhungrigen Heizungspumpe angeboten. Unterstützt wird dieses Programm von 26 Handwerksfirmen aus der Region Schwabach/Roth, den lokalen Energieversorgern sowie dem Landratsamt Roth und der Stadt Schwabach.  Die Freien Wähler des Landkreises Roth sicherten zu, auch dieses Projekt durch ihre guten Kommunikationstrukturen zu unterstützen.

„Wenn über Parteigrenzen hinweg alle gesellschaftlichen Gruppierungen an einem Strang ziehen, ist das Ziel der autarken Energieversorgung bis 2030 zu schaffen“, schloss Werner Emmer seine Ausführungen. Diese Anstrengungen werden zur Schaffung von neuer Wirtschaftskraft und neuen Arbeitsplätzen beitragen. Der  Landkreis wird unabhängig von Energieimporten. Das führt zu einer regionalen Wertschöpfung, die das Kommunale Energieentwicklungskonzept des Landkreises Roth auf circa 6.000 000€ pro Jahr schätzt.

Die FW-Ortsvorsitzenden und die FW-Kreisvorstandschaft äußersten zum Abschluss, den Wunsch nach regelmäßigen Meinungsaustausch mit dem „Energiebündel“. Werner Emmer und Hermann Lorenz versprachen, in engem Meinungsaustausch zu bleiben.

 

16. September  2012

gez.

Peter Weidner, stellvertretender Kreisvorsitzender