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Jahresabschluss MGR 2011

Was wünschen sich die Freien Wähler zum Weihnachtsfest 2011?

19. Dezember 2011

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrte Mitarbeiter der Verwaltung,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen des Marktgemeinderates, sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrter Herr Hahn!

 

Marktgemeinderatssitzung am 19. Dezember 2011

Was wünschen sich die Freien Wähler zum Weihnachtsfest 2011?

Unser Wunschzettel 2011 umfasst in diesem Jahr 10 Wünsche.

1. Die Zusammenarbeit soll auch 2012 so positiv weiter gehen.

Das Wort  Danke steht deshalb am Anfang unseres Wunschzettels. Wir möchten uns bei

allen Vereinen, bei den drei Kirchengemeinden, bei den beiden Feuerwehren, bei unseren vier Kindertagestätten, bei unseren Schulen, bei den Einrichtungen der Seniorenbetreuung, beim Seniorenbeirat und bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern und bei unseren Bürgerinnen und Bürgern bedanken.

Unser Dank geht an den 1. Bürgermeister Robert Pfann für seine gut vorbereitenden Sitzungen, für die freundliche und doch zielgerichtete Sitzungsleitung, für die angenehmen Bürgerversammlungen und an den 2. Bürgermeister Walter Closmann. Wir freuen uns, dass unser Kollege Walter Closmann in der vergangenen Woche bei bester Gesundheit seinen 70. Geburtstag feiern konnte. Wir sagen der SPD-Fraktion, der CSU-Fraktion und dem Kollegen Scharpff von den Grünen vielen Dank für das positive Klima im Marktgemeinderat.

 

2. Wir wünschen uns ein Jugend- und Kulturzentrum

Wir Freien Wähler wünschen uns, dass der immer noch gültige Beschluss vom August 1996 in die Tat umgesetzt wird. Wir würden uns freuen, wenn im Entwicklungskonzept 2030 den Planungen Taten folgen würden und ein Jugendzentrum und ein Bürgerhaus entstehen würden.

Die Erbschänke „Zum Schwan“ soll erhalten bleiben. Wir wünschen uns, dass der Marktgemeinderat zum Thema Erbschänke viele kreative Ideen entwickelt.

 

3. Wir wünschen uns eine Dirt-Bike-Bahn,

aber an einem sozialverträglichen Standort. Ein zwingender Zusammenhang zwischen Dirt-Bike-Bahn und Jugendzentrum erschließt sich uns zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. Unter Haushaltsgesichtspunkten wird diese Investition sicher nicht die höchste Priorität genießen. Im Ortszentrum kann sie den Anwohnern nicht vermittelt werden.

 

4. Wir wünschen uns einen Bürgerbus

Wir hoffen, dass die Gespräche mit dem Seniorenbeirat zu einem guten Ergebnis führen. Wir sind der Meinung, dass die Erstellung eines Konzeptes nicht zu einer Überbelastung und Überforderung führen würde. Erst mit einem schlüssigen Konzept kann eine sachgerechte Bedarfsermittlung erfolgen. Ein Bürgerbus würde zu einer zuverlässigen Qualitätsverbesserung des Strukturangebotes führen. So können wir den demographischen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden.

 

5. Wir wünschen uns einen gebundenen Ganztagszug für unsere Grundschule

Unsere Grundschule soll auch in Zukunft dreigliedrig bleiben. Deshalb müssen wir unseren jungen Familien ein qualitativ hochwertiges Bildungsanbot unterbreiten können. Wenn aber nicht laut über dieses kostengünstige Bildungsangebot nachgedacht wird und keine qualifizierte Bedarfsanalyse durchgeführt wird, werden wir langfristig einen Standortvorteil aus der Hand geben. Offene Betreuungsformen können in der Regel mit der gebunden Ganztagsbeschulung nicht mithalten. Der bayerische Staat unterstützt die offenen Formen, weil sie natürlich wesentlich kostengünstiger sind.

 

6. Wir wünschen uns eine leichte Anpassung der freiwilligen Vereinsförderung

Wir sind uns natürlich bewusst, dass sich unsere Vereinsförderung landkreisweit auf einem hohen Niveau bewegt. Aber dennoch sind wir der Meinung, dass bei einem Haushaltsvolumen von 5 Millionen Euro bei den Haushaltsberatungen 2012 eine moderate Anpassung von zwei bis vier Cent pro Fördereinheit möglich sein müsste. Unsere Ehrenamtlichen in den Vereinen werden diese Wertschätzung bestimmt mit großem Einsatz honorieren.

 

7. Wir wünschen uns einen Finanz- und Zeitplan für unser Entwicklungskonzept 2030

Wir reden jetzt schon sehr lange über das Konzept 2030. Im Marktgemeinderat gibt es immer wieder Hinweise auf die Finanzierbarkeit. Es ist allen Beteiligten aufgefallen, dass schon erhebliche Planungskosten angefallen sind. Die Diskussion kann nur zielführend sein, wenn es einen strukturierten Projektplan gibt, der klare messbare Ziele, einen Zeitplan und einen Finanzplan beinhalten muss. Nur dann können wir die Diskussion in Zukunft sachgerecht führen. Wir müssen überlegen, wie die Zuführung vom Verwaltungshaushalt zum Vermögenshaushalt erhöht werden kann. Wir müssen für unsere ehrgeizigen Ziele auf jeden Fall Millionenbeträge in die Hand nehmen.

 

8 .Wir wünschen uns endlich eine Beendigung der unendlichen Geschichte über die Hackschnitzelheizung im Ortszentrum.

9. Wir wünschen uns ein gelungenes Kirchweihkonzept für Leerstetten, dass der Tradition und den Entwicklungen der Zeit Rechnung trägt.

10. Wir wünschen dem Planungsbüro Grosser/Seeger viele gute Ideen für das zu erstellende Konzept „Grüne Mitte“.

Es müssen nicht unbedingt blaue Kiefern sein. Wir wären auch mit einem Einheimischen-Modell für neue Baugebiete und einem zukunftsweisenden Konzept ohne Waldstege im Wald zwischen Leerstetten und dem Ortszentrum zufrieden. Der Leerstand in der Siedlung wird sicher noch eine große Herausforderung sein.

Die Freien Wähler wünschen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedliches, gesundes und erfolgreiches Jahr 2012!

Für die Freien Wähler, gez. Peter Weidner, Fraktionssprecher