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Neujahrsempfang 2009

Schwanstetten – „Die Freien Wähler sind eine Bürgerbewegung, die nicht im angepassten Strom der Politik mitschwimmt.“ Das war die zentrale Botschaft der Landtagsabgeordneten der Freien Wähler Dr. Gabriele Pauli beim 8. Neujahrsempfang der Freien Wähler in der Kulturscheune Leerstetten. Der Erststimmenkönig der letzten Landtagswahl Hermann Kratzer, Kreisrat und Fraktionssprecher aus Greding, sprach ebenfalls zum Thema „Attraktive Politik für Bayern“. Bürgermeister Robert Pfann aus Schwanstetten und Bezirksrat und stellvertretender Landrat Walter Schnell aus Kammerstein rundeten mit ihren Grußworten den Neujahrsempfang ab. Vorsitzender Peter Weidner übernahm die Moderation.  Beide Redner, sowohl Dr. Gabriele Pauli sowie Hermann Kratzer, hinterließen bei den Gästen des Neujahrsempfangs einen ausgezeichneten Eindruck.

Der Neujahrsempfang begann mit einem gemeinsamen Kirchgang in der Peter- und Paulskirche Leerstetten. Jakob und Mathias Rösel  eröffneten in der sehr gut besuchten Kulturscheune  mit einem Duett von Francois Devienne den Empfang.

„2008 war ein sehr erfolgreiches Wahljahr für die Freien Wähler. Der frische Wind der Freien Wähler war auf allen Ebenen spürbar: Landtag, Bezirkstag, Kreistag und Gemeinderat. Nur in Schwanstetten ist dieser Aufwärtstrend noch nicht richtig angekommen.“ Mit diesen selbstkritischen Worten bat Peter Weidner Kreisrat Hermann Kratzer ans Rednerpult. „ Die Investmentbanker glaubten, dass Renditen von 20 – 100% ganz normal sind. Die Gier nach diesen Renditen war die Triebfeder des Handels. Alle Kontrollmechanismen haben versagt“, stellte Hermann Kratzer fest. Die entscheidende Frage lautet nun, wie man wieder aus dieser Krise herauskommt. Die Politik muss Ehrlichkeit und Verlässlichkeit beweisen. Oberstes Ziel muss es sein, die Rahmenbedingungen so zu stellen, dass die Menschen mit ihrer Arbeit sich ein Leben leisten können. Kratzer prangerte die Gesundheitsreform, die Entfernungspauschale, die Erbschaftssteuer, Betriebsbesteuerung, Beiträge zu Berufsgenossenschaften, Verschrottungsprämie und die LKW-Maut an.  Wir müssen in die Zukunft investieren, zum Beispiel in erneuerbare Energien. Der Mittelstand muss mehr gefördert werden. Die Bedingungen für Zeitarbeitsverträge sollten gelockert werden, um mehr Menschen in Arbeit zu bringen. Die Sozialkassen werden davon profitieren. Um die Konjunktur wirklich anzukurbeln, sollte nach Vorbild Großbritanniens die Mehrwertsteuer gesenkt werden.

Auch Dr. Gabriele Pauli wählte als Ausgangspunkt die Wirtschaftskrise: „Bayern hat die höchste Schuldenlast der Nachkriegsgeschichte. Deutschland verschuldet sich mit 60 Mrd. Euro, um das Konjunkturpaket zu finanzieren. Das ist mehr als die Wiedervereinigung gekostet hat.“ Die Hilflosigkeit ist deutlich zu spüren. Mit 100 Euro pro Kind kann man das Land nicht sanieren. Die Verschrottungsprämie führt höchsten dazu, dass die auf Halde produzierten Autos schneller verkauft werden. Die „Politik der Schirme“ überdeckt das Managementversagen. Es ist doch lächerlich, wenn Finanzminister Huber zurücktritt und drei Wochen später zum Vorsitzenden des Wirtschaftsausschusses im Bayerischen Landtag gewählt wird. Menschen müssen an die Spitze unseres Staates, die sich der Wahrheit verbunden fühlen. Eine neue Gesellschaft entsteht in den Köpfen oder besser in den Herzen. Politik darf nicht nur auf Umfrageergebnisse schielen und die Bevölkerung in Zielgruppen einteilen. Jeder Bürger sollte wichtig sein, der HartzIV-Empfänger ebenso wie die Alten, die sich nicht mehr artikulieren können.

„ In Schwanstetten hat sich seit der letzten Kommunalwahl ein Klimawandel vollzogen. Der gefrorene Boden ist wieder aufgetaut. Im Marktgemeinderat hat ein neuer Politikstil Einzug gehalten. Auf diesem fruchtbaren Boden können gute Entscheidungen getroffen werden“, leitete Peter Weidner zu Bürgermeister Robert Pfann über. Robert Pfann bot in seinem Grußwort an, mit allen gesellschaftlichen Gruppen zusammenzuarbeiten, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern. Stellvertretender Landrat Walter Schnell blickte
trotz der Krise mit Optimismus für den Landkreis Roth in die Zukunft. Die Freien Wähler werden im Bayerischen Landtag mit ihrer konstruktiven Opposition für Veränderungen sorgen.  
 

20. Januar 2009
gez.
Peter Weidner 
 
Tel.: 09170/8562

Von links: Stellvertretender Landrat Walter Schnell, Bürgermeister Robert Pfann, Landtagsabgeordnete Dr. Gabriele Pauli, Vorsitzender Peter Weidner und Kreisrat Hermann Kratzer
Hermann Kratzer prangerte die Krise an!
Aufmerksame Zuhörer (von links):Ralf Rieger und Helmut Melzer
Dr. Gabriele Pauli hinterließ einen ausgezeichneten Eindruck.
Auch Gerlinde Pfann war vor der Pauli-Rede beeindruckt.
Von links: Mathias und Jakob Rösel spielten Stücke von Francois Devienne, Chris de Burg und Bedrich Smetana.