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Fritz Schrödel erhält Bundesverdienstkreuz

Nürnberg – Am 19. Dezember 2008 wurde Fritz Schrödel das Bundesverdienstkreuz am Band verliehen. Innenminister Hermann überreichte im Königssaal im Justizgebäude in der Fürther Straße in Nürnberg die Auszeichnung. Die Urkunde wurde von Bundespräsident Horst Köhler unterzeichnet. Fritz Schrödel wurde für sein jahrzehntelanges ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Damit ist Fritz Schrödel der dritte Bürger aus unserer Gemeinde, neben Leonhard Kohl, der im vergangenen Jahr verstorben ist und Christa Senß, dem das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.

 Fritz Schrödel ist ein echtes „Schwander Urgestein“. In den schweren Kriegsjahren erblickte er 1942 in Schwand das Licht der Welt. Nach der Volksschule besuchte er die Landwirtschaftsschule und absolvierte mehrere Seminare und Fortbildungen an der Schule des Bayerischen Bauernverbandes in Herrsching am Ammersee. Er machte dort auch einige staatlich geprüfte Lehrgänge im Bereich der Landwirtschaft. Neben seinem Beruf als Landwirt war er von 1960 – 1983 Lagerhausverwalter der Raiffeisenkasse Schwand.

Er kann aber auch auf ein ereignisreiches Leben in der Politik und im Vereinsleben zurückblicken. 1963 wurde er zum Ortsobmann des Bayerischen Bauernverbandes gewählt, damals der jüngste Obmann in ganz Mittelfranken. 2002 wurde er zum Ehrenobmann des BBV in Schwand ernannt. Er ist auch Träger der „Silbernen Ähre“. 1975 wurde er als Feldgeschworener der Gemarkung Schwand vereidigt. Seit 1985 ist er der Obmann der Feldgeschworenen in Schwand. Im Jahr 1976 wurde er bei der evangelischen Kirchengemeinde in Schwand in den Kirchenvorstand gewählt, dem er bis 2000 angehörte. 1963 führte er in Schwand den Feldgemüseanbau ein. In Zusammenarbeit mit 20 Kollegen produzierte er Einlegegurken. Dies brachte ihm den liebevollen Namen „Gurkendoktor“ ein. Die älteren Mitbürger werden sich bestimmt noch daran erinnern. 1969 war er Mitbegründer der Kartoffelschnapsbrennerei Großschwarzenlohe, deren 2. Vorsitzender er bis 1995 war.

1972 wurde er zum 1. Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Schwand gewählt. 1991 wurde er Ehrenkommandant. Seit 1966 widmete er sich bei den Freien Wählern der Politik. 1972 wurde er für die Freien Wähler mit 29 Jahren in den damaligen Marktgemeinderat des Marktes Schwand gewählt. 1972 kandidierte er erstmalig auch für den Kreistag in Roth. 2002 errang er es als erster Freier Wähler aus Schwanstetten ein Kreistagsmandat. Ununterbrochen seit 1972 gehört er nun dem Marktgemeinderat an. Von 1984 – 1990 übte er das Amt des Fraktionssprechers aus. 1986 wurde er Verbandsrat beim Abwasserzweckverband. Seit 1986 ist er Mitglied im Bau- und Umweltausschuss. 1990 wurde er zum ersten Mal zum 2. Bürgermeister gewählt und 1996 und 2002 wieder gewählt und übte das amt bis 2008 aus. 1990 und 1996 war er für die Freien Wähler auch Bürgermeisterkandidat. 2001 wurde er zum Ehrenmitglied der Freien Wähler Schwanstetten ernannt.

1962 war er auch Gründungsmitglied beim Schwander Carnevals Club. Für Furore sorgte er als erster Büttenredner beim SCC und bei der Krönung des ersten Schwander Prinzenpaars. 15 Jahre war aktiver Karnelvalist, u. a. als Schatzmeister. 1990 wurde er zum Ehrensenator ernannt.. Von 1962 – 1985 war er aktiver Sänger bei der Liedertafel Schwand. Dem 1. FC Schwand gehört er über 35 Jahre als passives Mitglied an. Beim SV Leerstetten ist er seit dem 1. Fränkischen Weinfest am 19. Oktober 2002 Mitglied. Beim Schützenverein 1954 Schwand kann er auf über 30 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Dem Obst- und Gartenbauverein Schwand gehört er auch seit über 45Jahren an. Seit 2004 führt er diesen Verein als 1. Vorsitzender. Auch beim Waldimkerverein kann er auf 30 Jahre Mitgliedschaft zurückblicken. Beim Diakonieverein Schwanstetten war er im Jahr 1979 mit Gründungmitglied.

Für sein kommunalpolitisches Engagement, nunmehr über 36 Jahre Marktgemeinderat, erhielt er am 24. September 2002 aus der Hand des Landrates Herbert Eckstein die vom bayerischen Innenminister Günther Beckstein verliehene Verdienstmedaille in Bronze. Fritz Schrödel, ein „Schwanstettener Urgestein“, bei dem Leistung und Auszeichnungen übereinstimmen. 2008 kandierte Fitz Schrödel bei den Kommunalwahlen für die Freien Wähler nun zum siebten Mal für den Kreistag und den Marktgemeinderat. Er schaffte 2008 zum siebten Mal den Einzug in den Marktgemeinderat, im Kreistag wurde er erster Nachrücker der Freien Wähler.